Jurassic World: Dominion – Finale wird der Beginn von etwas Neuem

Hinter uns liegen fünf Filme, die alle auf ihre Weise ikonisch, unterhaltsam und erfolgreich waren, im Herzen aber immer die gleiche Geschichte erzählten. Stets ging es nämlich darum, Menschen auf eine Insel fliegen und wenig später von Dinosauriern verspeist zu sehen. Eben dieser bewährten, aber reichlich in die Jahre gekommen Prämisse (letztlich würden den Machern irgendwann die Ausreden ausgehen) sagt Jurassic World: Dominion 2022 den Kampf an und löst das im Filmtitel gegebene Versprechen endlich ein:


Die Dinosaurier verlassen den Park und erobern die ganze Welt! Folglich dürfte in einem möglichen Jurassic World 4 (auch wenn dieser vermutlich einen anderen Namen tragen dürfte) kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. Die bisherigen Filme waren bereits ein Vorgeschmack darauf, wie es sein könnte, unter prähistorischen Fleischfressern aufzuwachsen und mit ihnen zu leben.


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In Zukunft wird man dagegen nirgendwo mehr vor möglichen Dino-Übergriffen sicher sein. Das Grauen bleibt nicht auf den Park beschränkt. Um dieser Entwicklung im vollen Ausmaß gerecht zu werden, müssen die Franchise-Regeln vollkommen neu geschrieben werden. Schließlich ergeben sich durch die Ausweitung der ursprünglichen Jurassic-Idee schier unendliche Möglichkeiten, wie die Reihe in Zukunft ausgebaut und weitergeführt werden könnte. Darum ist Jurassic World: Dominion nicht nur das Ende, sondern auch der Beginn von etwas Neuem. „Was diese Filme sind, verändert sich in gewisser Hinsicht“, findet Colin Trevorrow, der sich mit Entertainment Weekly anlässlich der zweiten Staffel von Netflix‘ Jurassic World: Camp Cretaceous (Jurassic World: Neue Abenteuer) auch über seinen Trilogie-Abschluss unterhalten hat.


So geht es nach „Jurassic World: Dominion“ weiter

Wie also wird Jurassic World in Zukunft aussehen? „Wir siedeln das Franchise in eine Umgebung um, in der es darum geht, wie Menschen und Dinosaurier diesen Lebensraum miteinander teilen, so wie wir es auch mit Tieren tun. Das gibt uns die Gelegenheit, mehr Geschichten über Charaktere zu erzählen, die uns am Herzen liegen und wichtig sind.“


Im Fall von Jurassic World: Dominion war ihm besonders wichtig, dass die Geschichte am Ende ein schlüssiges Ganzes ergibt. „Wenn man sich Ur-Trilogie ansieht, kann man kein klares Ende erkennen. Das liegt daran, dass die einzelnen Filme eher episodenhaft angegangen wurden. Unsere Trilogie erzählt dagegen eine übergreifende Handlung, die aufeinander aufbaut. Mir war es immer wichtig, dass die Zuschauer bei Dominion lernen werden, wie essenziell die Geschichte der vorangegangenen Filme war und wie stark die Geschehnisse darin das beeinflussen, was im neuen und letzten Ableger alles passiert.“

„Wenn man Kindern, die jetzt geboren werden, eines Tages die Jurassic Park-Filme präsentiert, dann werden ihnen ihre Eltern hoffentlich eine Komplettbox kaufen. Ich persönlich würde mir nämlich wünschen, dass die Kids dann das Gefühl haben, sich eine ganz große Geschichte anzusehen“, so Trevorrow. Ob Dominion diese Aufgabe erfüllt, erfahren wir Sommer 2022


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